Neue Studie online: Schule-Wirtschaft-Kooperationen "Was sagen Jugendliche dazu?"

Das Netzwerk Berufswahl-SIEGEL hatte im letzten Jahr die SINUS GmbH damit beauftragt, eine qualitative Studie durchzuführen zum Thema "Schule-Wirtschaft-Kooperationen - Was sagen Jugendliche dazu?" Dazu wurden Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 18 Jahren aus drei SIEGEL-Schulen in Baden-Württemberg, Berlin und Saarland nach ihren Erwartungen in der Berufsorientierung befragt. Die Jugendlichen wollen in der Schule umfassend über die ganze Bandbreite an beruflichen Möglichkeiten informiert und damit besser auf das Arbeitsleben vorbereitet werden. Sie plädieren für ein eigenes Fach "Berufsorientierung". Hier geht's zur Studie


Neue Bildungspartnerschaften bei Bosch Homburg

„IT2School“ fördert das Verständnis für Digitalisierung:
6 Gymnasien schließen Kooperationen mit Bosch

In Zeiten zunehmender Digitalisierung aller Lebensbereiche spielt die IT-Kompetenz von Schülern eine herausragende Rolle. Das Smartphone nicht nur zu bedienen, sondern sein Funktionieren auch zu verstehen, ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Schüler von heute an den Entwicklungen von morgen mitarbeiten können.

Die Robert Bosch GmbH schloss am 15. März 2018 gleich sechs neue Bildungspartnerschaften mit Schulen der Region ab. mehr

Hände hoch fürs Handwerk – Auftakt für Veranstaltungen in Neunkirchen

Die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ hat sich die Themen Energieeffizienz, Nachwuchsförderung, Fachkräftesicherung und Standortmarketing auf die Fahnen geschrieben und präsentierte die Initiative kürzlich einer breiten Öffentlichkeit am TGBBZ in Neunkirchen. SCHULEWIRTSCHAFT unterstützt diese Kampagne, in der es um gute Ausbildung für junge Menschen geht und die facettenreichen beruflichen Möglichkeiten, die das Spektrum der rund 130 Handwerksberufe zu bieten hat.

Im Landkreis Neunkirchen sind sieben Veranstaltungsformate an verschiedenen Standorten geplant. Heike Trapp, unsere Unternehmensvorsitzende für den Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Neunkirchen, wird uns auf dem Laufenden halten über aktuelle Aktivitäten. Sie sieht die Kampagne als eine wichtige Stellschraube am Übergang Schule Beruf, um den Standort Neunkirchen zu stärken und die Handwerksberufe in der Schule vorzustellen. Mehr

Wissenswerkstatt Saarbrücken startet mit Film in's neue Jahr

Das Team der Wissenswerkstatt Saarbrücken um Leiterin Dr. Nicole Maas hat spannende Eindrücke aus dem Alltag der Werkstatt in einem Film zusammengefasst. Endlich können Kinder und Jugendliche und deren Eltern sehen, was so alles möglich ist und wie die Kurse vor Ort aussehen. Dafür wurden die Aufnahmen von den Illtal Studios live gefilmt. Schauen Sie rein! Hier geht's zum Video

Winter 2017

Land der Potenziale

Der Blog zum Schwerpunktthema „Alle Potenziale entfalten!“ bündelt Informationen zu den bundesweiten SCHULEWIRTSCHAFT-Aktivitäten und stellt die SCHULEWIRTSCHAFT-Preisträger 2017 und 2016 vor. Einfach mal reinklicken und informieren: www.landderpotenziale.de


Ausgezeichnet!

Staatssekretärin Gleicke zeichnete Helmut Zimmer im November mit dem SCHULEWIRTSCHAFT-
Preis aus. Der St. Wendeler gehört zu den besten im Bund und gewinnt in der Kategorie "Kleine Unternehmen" den Bundespreis im Wettbewerb. mehr 

Herbst 2017

Bildungspreis 2017 geht an fünf saarländische Schulen

Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU) vergab gestern im Rahmen des Saarländischen Unternehmertages zum zweiten Mal den mit 15.000 Euro dotierten Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft. Preisträger 2017 sind fünf Schulen, die für ihren überdurchschnittlichen Einsatz für die ökonomische Bildung ihrer Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet wurden: das Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen, das Peter-Wust-Gymnasium Merzig, die Max-von-der-Grün-Gemeinschaftsschule Merchweiler, die Schule zum Broch Merzig sowie das KBBZ Neunkirchen. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis (je Schule 3.000 Euro) honoriert in diesem Jahr den beispielhaften und herausragenden Einsatz von Schulen für die ökonomische Bildung ihrer Schülerinnen und Schüler. Damit möchte die VSU das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer und der Schulleitungen würdigen, die sich über den Lehrplan hinaus für die beruflichen Perspektiven ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen. Mit dem Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft wurden in diesem Jahr Schulen und Lehrkräfte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise im Bereich der JUNIOR-Programme engagieren.

Bei JUNIOR gründen Schülerinnen und Schüler ihre eigene Schülerfirma, setzen ihre kreativen Ideen um, erleben hautnah wirtschaftliche Zusammenhänge und lernen dabei wichtige Grundprinzipien unternehmerischen Denkens und Handelns kennen. Durch ihr Engagement unterstützen die Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler frühzeitig und nachhaltig in ihrer Berufsorientierung, tragen zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei, fördern ihre Lebenswegeplanung und motivieren die jungen Menschen, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 3.000 Euro, das von der Stiftung der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes zur Verfügung gestellt wird, soll als Unterstützung und für den weiteren Ausbau von Projekten und Aktivitäten zur Berufsorientierung dienen.

Foto: Florian Freund

SCHULEWIRTSCHAFT-Wettbewerb "Das hat Potenzial!" 

Im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Das hat Potenzial!" werden Unternehmen, die sich in vorbildlicher Weise für die Berufs- und Studienorientierung junger Menschen und deren Übergang von der Schule in die Arbeitswelt engagieren, ausgezeichnet. Außerdem werden Kooperationen zur digitalen Bildung zwischen Schulen und Unternehmen, in denen das Leben und Arbeiten in der digitalen Gesellschaft vermittelt und gefördert werden, prämiert. Die feierliche Auszeichnungsveranstaltung findet am 16. November im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie statt. In diesem Jahr wird unter den Gewinnern der Kategorie "Kleine Unternehmen" die St. Wendeler Dachdeckerei Helmut Zimmer GmbH als einziges saarländisches Unternehmen mit vertreten sein. Ob der Betrieb den ersten, zweiten oder den dritten Platz belegen wird, zeigt sich am 16. November. Wir gratulieren zur Nominierung!

Sommer 2017

Portal für geflüchtete Jugendliche online

2015 und 2016 sind insgesamt rund 1,2 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Diese wünschen sich laut einer Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge am häufigsten eine berufliche Zukunft für ihr weiteres Leben in Deutschland. Mit Blick darauf, dass der Großteil der Geflüchteten unter 25 Jahre alt und damit im Alter für eine Berufsausbildung ist, haben SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und die Bundesagentur für Arbeit mit Unterstützung der Siemens AG einen Online-Flyer für geflüchtete Jugendliche entwickelt.

Damit wollen sie junge Geflüchtete motivieren, sich mit ihrer Berufswahl auseinanderzusetzen und ihnen die duale Berufsausbildung nahebringen. Gleichzeitig soll den Akteuren von Betrieben, Bundesagentur für Arbeit, Ankunftszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Sprachschulen und dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland Informationsmaterial für junge Geflüchtete bereitgestellt werden. Der Online-Flyer unterstützt zudem die Arbeit der Lehrkräfte in Willkommens- oder vergleichbaren Klassen in moderner Form.

Das Produkt ist eine Website für mobile Endgeräte, die auch in Englisch, Französisch, Arabisch, Tigrinya und Farsi angeboten wird. Unter dem Titel „Einfach Zukunft“ werden anhand authentischer Geschichten von jungen Geflüchteten die Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland dargestellt. Zunächst konnten ausschließlich junge Männer für die Präsentation gewonnen werden. Diese haben eine Einstiegsqualifizierung durchlaufen und absolvieren jetzt mit Einsatz und Freude eine duale Berufsausbildung. Die jungen Menschen stellen sich vor, beschreiben ihre Vorstellungen und Erwartungen und schildern ihren Weg zur Berufswahl und in Ausbildung. Dies wird mit konkreten Tipps für die eigene berufliche Orientierung und das weitere Vorgehen der Nutzerinnen und Nutzer anschaulich verbunden. In einem nächsten Schritt ist geplant, junge Frauen zu Wort kommen zu lassen. Hier geht's zum Portal

Foto: Florian Freund

Demographische Rendite adé

Aktuelle Bevölkerungsentwicklung und Folgen für die allgemeinbildenden Schulen

Die Zeiten sinkender Schülerzahlen sind vorbei und damit auch die Hoffnung auf eine "demographische Rendite" im Schulsystem. Das zeigt die neue Bertelsmann-Studie, in der Professor Klaus Klemm und Dirk Zorn die Folgen steigender Geburtenzahlen und hoher Zuwanderung für die allgemeinbildenden Schulen analysieren. Der in den nächsten 15 Jahren zu erwartende Schüler-Boom soll Bildungsverwaltung und Schulsystem weitgehend unvorbereitet treffen, so die Verfasser. Statt demographischer Rendite sollen erhebliche Investitionen auf Länder und Schulträger zukommen, weil zehntausende Lehrkräfte und Klassenräume fehlen. Nach Schätzung der Experten könnten im Jahr 2025 bereits vier Prozent mehr Kinder und Jugendliche die Schulbank drücken als heute, im Jahr 2030 wären es sogar acht Prozent. mehr

Frühjahr 2017

JUNIOR Landeswettbewerb 2017 Saarland

Die zehn besten JUNIOR Unternehmen des Saarlands präsentierten sich am 3. Mai einer fünfköpfigen Jury und konkurrierten um die Teilnahme am Bundeswettbewerb in Berlin. mehr

Junge Menschen brauchen Bildungschancen, damit sie ihr volles Potenzial entfalten, den passenden Beruf finden und Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen. Aus dieser Überzeugung heraus haben die Arbeitgeber in Deutschland auf dem Deutschen Arbeitgebertag 2016 den "Chancen-Euro" gestartet.
Mit einem Euro pro Mitarbeiter/in und Jahr an die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) schaffen Unternehmen zusätzliche Bildungschancen und ermöglichen jungen Talenten eine gezielte Förderung. Weitere Details finden Sie auf den Seiten der Stiftung.


Bildung in der digitalen Welt- Strategie der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat ihre Strategie "Bildung in der digitalen Welt" veröffentlicht. Die Strategie formuliert Handlungsfelder für Länder, Bund, Kommunen und Schulträger sowie Schulen. Sie kündigt an, dass die Länder in verschiedenen Handlungsfeldern in Zusammenarbeit mit allen anderen Akteuren zügig nächste Schritte zur Umsetzung des digitalen Lernens einleiten werden.

Folgende Handlungsfelder werden genannt:

  • Aufgabe der Länder ist es, in den Bildungsplänen der verschiedenen Unterrichtsfächer die angestrebten digitalen Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler als Bildungsziele zu verankern.
  • Eine gemeinsame Aufgabe von Ländern, Bund und Schulträgern besteht darin, eine funktionssichere und leistungsfähige digitale Infrastruktur für Schulen sowie Schülerinnen und Schüler aufzubauen.
  • Zugleich werden die Länder Aus- und Fortbildungsprogramme für die Lehrerinnen und Lehrer ausarbeiten und umsetzen. Gemeinsam müssen Länder und Bund zahlreiche rechtliche Fragen des Datenschutzes und des Urheberrechtes klären.
  • Die Länder müssen in der Zusammenarbeit mit Fachleuten aus dem Bereich digitaler Medien wie zum Beispiel Software-Entwicklern und Schulbuchverlagen die Entwicklung und Gestaltung anwenderfreundlicher und für den Unterricht geeigneter Lernprogramme voranbringen.
  • Zuletzt gilt es, digitales Lernen in Schule und Unterricht mit digitalen Lernplattformen und digitaler Schulverwaltungssoftware zu verbinden.

Die KMK benennt ebenfalls einen Kompetenzrahmen verbindlicher Anforderungen für die Bildung in der digitalen Welt. Ziel soll es sein, dass alle Schülerinnen und Schüler, die zum Schuljahr 2018/19 in die Grundschule eingeschult werden oder in die Sekundarstufe I eintreten, bis zum Ende der Pflichtschulzeit die in diesem Rahmen formulierten Kompetenzen erwerben sollen. Dies soll somit ab 2026 umgesetzt sein.

Damit werden digitale Kompetenzen zum integrativen Teil der Fachcurricula aller Fächer. Die beruflichen Schulen nehmen die technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen aus der Digitalisierung im Unterricht auf. Die mit der Digitalisierung verbundenen Entwicklungen, wie z.B. Internet der Dinge, Industrie 4.0, Wissensmanagement, digitales Bauen oder eCommerce werden in den Bildungsplänen der Länder berücksichtigt.

Auch für die Hochschulen werden Anforderungen und Handlungsbedarfe formuliert. Diese werden für die folgenden Themenfelder bzw. Personengruppen konkret ausgeführt: Lehre, Lehrende, Studierende, Curriculum, Open Educational Resources (OER), Qualitätssicherung, Unterstützung der Lehrenden, Ausstattung und Anbindung, Hochschulstrategie und Vernetzungen.

Insgesamt kann die Strategie einen wichtigen Beitrag leisten, um die digitalen Kompetenzen junger Menschen in Schule und Hochschule systematisch und verbindlich zu fördern. Angesichts der zunehmenden Bedeutung digitaler Medien und Technologien in Alltag und Arbeitswelt ist dies ein zentrales Element der künftigen Fachkräftesicherung. Die Strategie ist in einem stakeholderorientierten Prozess erarbeitet worden, dieses Vorgehen ist eine Premiere für die KMK. Die BDA hat sich aktiv an der Erarbeitung der Strategie beteiligt. Hier finden Sie die komplette Strategie der KMK zum Download.

Ansprechpartner

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Fax: 0681 95434-69
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