Herbsttreffen 2018

24. Oktober 2018: Arbeitskreistreffen bei der Firma RESA SYSTEMS GmbH, Saarwellingen.

Rückblick

Herbsttreffen 2017

17. Oktober 2017: Arbeitskreistreffen bei der Firma LAKAL in Lisdorf.

Besuch beim Rollladen- und Torspezialisten LAKAL

Der Ausbildungsbetrieb LAKAL vereint die vier Produktbereiche Rollladen, Tore, Raffstores und Insektenschutz am Standort Lisdorf und bildet im kaufmännischen und gewerblichen Bereich aus. Nach der Begrüßung durch die Saarlouiser Vorsitzenden Alexandra Schwarz und Bernd Schmitz, führte Prokuristin Dorothee Hahn kurz ins Unternehmen ein und  gab das Wort an den Auszubildenden Edgar Richter weiter. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt aktuell 332 Personen und ist in den letzten Jahren konstant geblieben. Ausgebildet werden vor Ort Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/-in, Industriekaufleute und Kaufleute für Büromanagement sowie Fachkräfte für Metalltechnik und für Lagerlogistik (m/w). Die Möglichkeit ein Duales Studium aufzunehmen, bietet das Unternehmen für den Bereich Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing/Vertrieb, für Wirtschaftsinformatik,  Maschinenbau und Bauingenieurwesen. Pro Jahr werden rund 16 000 km Aluminiumband im Rahmen der Produktionspalette verarbeitet. Verkauft wird von „Business-to-Business“, an Großkunden und nicht direkt an den Endverbraucher. Dieses Jahr konnte das Unternehmen keinen gewerblichen Auszubildenden finden, in den kaufmännischen Berufen liegen dagegen viele Bewerbungen vor. Bei der Suche nach geeigneten Azubis wird auch mit dem TÜV Saarland zusammengearbeitet. Ein Anliegen des Unternehmens ist es an Schulen heranzutreten, um das Unternehmen und seine Ausbildungsberufe bekannter zu machen. Praktika werden ebenfalls angeboten. Die Jugendlichen sollten jedoch mindestens 14 Jahre alt sein.

Im anschließenden Vortrag von Benjamin Thome, Oberstufenleiter an der Gemeinschaftsschule „In den Fliesen“, erfahren die Arbeitskreisteilnehmer alles Wissenswerte über die Einrichtung der neuen gymnasialen Oberstufe. Die Gemeinschaftsschule stellt einen Oberstufenverbund für sechs beteiligte Schulen dar. Jede Gemeinschaftsschule kann so zum Abitur führen und jeder Abiturient erhält zum Abschluss ein Zeugnis der jeweiligen Stammschule. Zugangsvoraussetzung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe sei die Note 04 in mindestens drei A-Kursen (Deutsch, Mathe, 1. Fremdsprache und Chemie/Physik), und in den anderen Fächern mindestens 07 im Durchschnitt, wobei nur ein Fach schlechter als 04 sein dürfe. Die Lehrer der gymnasialen Oberstufe kommen von den kooperierenden Schulen und werden stundenweise an der Oberstufe in den Fliesen eingesetzt. Voraussetzung ist die gymnasiale Lehrbefähigung.

Beim abschließenden Netzwerken wurden zahlreiche Kontakte geknüpft und einige Kooperationen in die Wege geleitet. So zeigte sich insbesondere der Gastgeberbetrieb für Schulbesuche und Praktikumsanfragen offen. Anfragen sollen gerne an die E-Mail-Adresse: personal@lakal.de gerichtet werden.

Herbsttermine 2016

16. November 2016: Arbeitskreistreffen bei der Ausbildungswerkstatt der AG der Dillinger Hüttenwerke, Dillingen

Erfolgreiche Ausbildung = unbefristeter Arbeitsplatz?!

Als einer der führenden europäischen Grobblechhersteller bietet die AG der Dillinger Hüttenwerke, kurz Dillinger, ein Ausbildungssystem nach modernen didaktisch-methodischen Gesichtspunkten an. Vorrangig bildet das Unternehmen in den Bereichen Instandhaltung, Transport und Produktion aus. Für eine Ausbildung in den entsprechenden Berufsgruppen hat der technisch-gewerbliche Ausbildungsleiter Karl Stein 2016 über 600 Bewerbungen erhalten. Dass die jungen Leute nach erfolgreich absolvierter Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsplatz erhalten, sagt er nicht ohne Stolz im Anschluss an die Vorstellung des Unternehmens. Mit über 5.000 Mitarbeitern am Standort Dillingen ist Dillinger einer der größten Arbeitgeber der Region. Derzeit werden ca. 230 Azubis pro Jahr im Unternehmen ausgebildet. Die Ausbilder Sascha Jung (Metall) und Oliver Bach (Elektrik) führen die Arbeitskreisteilnehmer aus Schule und Betrieb durch ihre Werkstätten, um praxisnahe Einblicke zu geben. Mit Fokus auf die Elektroniker-, Schweißer- und Industriemechaniker-Ausbildung werden u.a. die Themen Fachkräftemangel im Beruf Schweißer, notwendige Prüfungen hierfür, Ausbildung und Anforderungsniveau im Beruf Mechatroniker und Auftragsausbildung für andere Unternehmen angesprochen. mehr

Als eine neu eingeführte Initiative zur Verbesserung der der Berufs- und Studienorientierung an allgemeinbildenden Schulen im Saarland wird gegen Ende der Veranstaltung auf das Berufswahl-SIEGEL hingewiesen. Bewerben für das bundesweit anerkannte Qualitätssiegel können sich alle weiterführenden allgemeinbildenden Schulen wieder ab dem 1. Dezember 2016. Ausgezeichnet werden Bewerberschulen, die sich in besonderer Weise, d.h. interdisziplinär und über den Lehrplan hinaus für die berufliche Orientierung ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen. Im Landkreis Saarlouis erhielten im ersten Bewerberzyklus 2015/16 drei Schulen die Auszeichnung: das TWG Dillingen, das ASG Dillingen und die Martin-Luther-King-Schule. „Und was haben die Betriebe davon?“, fragt einer der Teilnehmer. Schüler an SIEGEL-Schulen seien bestens informiert, da sie unterschiedliche Berufe kennenlernen und so Ausbildungsabbrüche verringert werden könnten. Außerdem werden die Jugendlichen ermutigt freiwillige Praktika zu absolvieren, damit sie sich nicht „blauäugig“ in einen Ausbildungsberuf begeben, betonen die für das Projektbüro Berufswahl-SIEGEL zuständige Sabine Lauer sowie Auditorin Cornelia Nauhauser.

Herbsttermine 2015

5. Oktober 2015: Arbeitskreistreffen im Ausbildungszentrum der VSE AG.

Mit Energie in die Zukunft…

…starten derzeit rund 70 Auszubildende der VSE-Gruppe ihre Karriere im Energiesektor der Region. Vom Schnupperpraktikum über die gewerbliche und kaufmännische Ausbildung, bis hin zum kooperativen oder dualen Studium bietet das Unternehmen zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an. „Ja, es gibt auch noch Praktikumsplätze für die Herbstferien“, beantwortet Ausbildungsleiter Maier die Frage eines Lehrers nach freien Praktikumsstellen. Gemeinsam mit Führungskräftemanagerin Kartes, stellt er die Ausbildungsmöglichkeiten der VSE AG vor und führt durch das  Aus- und Fortbildungszentrum am Standort Ensdorf. „Die Jugendlichen werden im Anschluss an ihre Ausbildung gerne übernommen, insbesondere im gewerblichen Bereich. Voraussetzung für die Teilnahme am Assessmentverfahren ist die Mittlere Reife und ein „Plus“ sind natürlich gute Mathe- und Physiknoten“, ergänzt Kollegin Kartes. Über abnehmende Bewerberzahlen kann sich das Unternehmen noch nicht beklagen. Wichtig ist jedoch nicht nur Erwartungen an die Bewerberinnen und Bewerber zu stellen, sondern im Umkehrschluss auch eine gute Betreuung zu gewährleisten und individuelle Karrierewege im Unternehmen zu fördern. Dies unterstützt auch Bildungsreferentin Luckas, die mit ihrem anschließenden Vortrag zum Thema „Ausbildung und Fachhochschulreife“ ein neues bildungspolitisches Programm vorstellt, in dem die Jugendlichen, parallel zur dualen Ausbildung, die Fachhochschulreife erlangen können. Seit August 2014 wird der neue Bildungsgang der Berufsschule im Saarland angeboten und bislang sind fünf verschiedene Standorte beteiligt. Die Motivation für Schülerinnen und Schüler liegt klar auf der Hand: es muss keine Entscheidung zwischen der Fachoberschule und der Ausbildung getroffen werden, da beides gleichzeitig ablaufen kann. Außerdem ist ein Aufstieg im Betrieb so schneller möglich und es gibt drei Jahre Ausbildungsvergütung. Im Anschluss an den  Vortrag wurde das neue Berufswahl-SIEGEL vorgestellt, eine Auszeichnung für Schulen mit herausragender Berufsorientierung. Es dient dazu, die Arbeit der Schulen zu würdigen, die sich besonders dafür engagieren, Jugendliche optimal auf das Berufsleben vorzubereiten und durch ein stimmiges Gesamtkonzept für ausgezeichnete berufliche Orientierung hervorstechen. Ab November können sich alle allgemeinbildenden Schulen für das SIEGEL bewerben. Ein wichtiges Modul für gute berufliche Orientierung an Schulen bieten auch die von ALWIS angebotenen Berufsinfotage, an denen Betriebe der Region gemeinsam mit Schulen vor Ort spannende Workshops am Vormittag anbieten. „Essentiell ist hierbei eine fundierte Vor- und Nachbereitung der BI-Tage, mit abschließendem Feedback der Schülerinnen und Schüler, “ erklärt Carolin Bollow, Koordinatorin des BO-Projekts bei ALWIS. Das Programm kommt bei allen sehr gut an, da es sowohl für Schulen, als auch für Betriebe dank strukturierter Zeitpläne gut durchführbar und in den Alltag zu integrieren ist. Zum Abschluss des Nachmittags nehmen die Vorsitzenden Schmitz und Barth noch einmal das Thema Stammtisch als weitere Möglichkeit des Netzwerkens mit in die Runde und tauschen sich mit den anwesenden Arbeitskreiskolleginnen und -kollegen zu anstehenden Projekten aus.

Anmeldung und Information

Christine Hauser
Tel.: 0681 95434-39
Fax: 0681 95434-69
E-Mail: bildungmesaar.de

Ansprechpartner Arbeitskreis Saarlouis

Vorsitz Schule

Bernd Schmitz
Schulleiter der Martin-Luther-King-Schule, Saarlouis
E-Mail: bernd.schmitzmlksls.de

Vorsitz Unternehmen

Alexandra Schwarz
Verbundausbildung Untere Saar (VAUS), Dillingen
E-Mail: alexandra.schwarzvausnet.de